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2Mai/10

Kalender für den Desktop mit Synchronisation zu Google Calendar

Heute habe ich mich einer Sache zugewendet die mich schon länger beschäftigte:

Wie nutze ich möglichst effizient ein Kalendersystem das möglichst plattformunabhängig ist, zwischen verschiedenen Kalendersystemen korrekt synchronisiert und möglichst backupfähig ist.

Google Calendar bedient zumindest einige dieser Probleme, es ist von jedem Betriebssystem aus aufrufbar, erfordert aber eine Verbindung zum Internet und bietet lediglich Browserfunktionalität, eine Desktopintegration wird nicht angeboten.

Natürlich gibt es auch schöne Kalender für Mailprogramme, wie z.B. Lightning für Mozilla Thunderbird, oder die Kalenderfunktionen von Outlook, allerdings hapert es hier im Zusammenspiel mit z.B. Google Calendar als Synchronisationsschnittstelle. Zwar lässt sich der Kalender im Normalfall ordentlich direkt aus dem Internet "abonnieren", Änderungen im Kalenderprogramm werden dadurch aber nicht bei Google Calendar übernommen.

Daher habe ich mir nun das folgende Konstrukt gebastelt:

Mithilfe des GCALDaemon rufe ich meinen Google Calendar ab und speichere diesen lokal als iCalendar Datei. Diese Datei kann man nun mit dem Kalendertool seiner Wahl importieren und darauf Arbeiten, ich verwende dafür Rainlendar. Rainlendar mag zwar proprietär sein aber ich finde das Tool ganz nett und die Free Version reicht für mich aus. Wer dort zur Premiumvariante greifen will hat natürlich die Google Calendar Synchronisation gleich dabei und muss nicht basteln.

GCALDaemon ruft nun alle 10 Minuten meinen Google Calendar ab und aktualisiert dementsprechend meine lokale iCalendar Datei, die wiederum von Rainlendar auf Änderungen überwacht wird und so Updates sofort eingelesen und angezeigt werden. Wenn ich in anderer Richtung in Rainlendar ein neues Event hinzufüge so überprüft GCALDaemon alle 10 Sekunden die iCalendar Datei auf Änderung und übermittelt diese dann direkt an Google Calendar.
Solange mein Rechner online ist steht der bidirektionalen Synchronisierung also nichts mehr im Wege. Wie sich das ganze ohne Internetzugriff verhält muss ich noch testen, aber GCALDaemon lässt sich auch für offline-/Dial-Up-Betrieb konfigurieren.

Um zusätzlich von meinem Laptop aus Zugriff zu haben ohne ganz auf die Synchronisation über Google angewiesen zu sein habe ich die iCalendar Datei in meiner Dropbox (eine Art SVN mit Systemintegration) abgelegt um diese im Rainlendar auf dem Laptop zu importieren. Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass auch Aufgaben transferiert werden können, die bei der Synchronisation mit Google Mail nicht unterstützt werden und daher von GCALDaemon lokal abgelegt werden, also Vorsicht bei einer Neuinstallation.

Hier nun eine Kurzanleitung zur Konfiguration von GCALDaemon (sehr ausführlich aber auf Englisch hier):

Nach der Installation von GCALDaemon muss zunächst einmal die verschlüsselte Variante des Benutzerkennworts bei Google berechnet werden. Dies geschieht mithilfe des mitinstallierten Tools Password Encoder (Name im Startmenü) bzw. im GCALDaemon Programmordner bin\password-encoder.bat  (Achtung, dieses Tool erfordert, dass Java installiert ist und den Umgebungsvariablen hinzugefügt wurde, sonst erhaltet ihr eine Fehlermeldung):

Encodieren des Passworts

Dieses kopieren (mit einem Rechtsklick kann man die Markierfunktion aktivieren) und mit einem Texteditor die Konfigurationsdatei von GCALDaemon öffnen.
Unter Windows 7  64 Bit befindet sich diese im Normalfall under C:\Programe (x86)\GCALDaemon\conf\gcal-daemon.cfg
Dort muss dann bei Gmail Password das encodierte Passwort eingefügt werden, bei Gmail User der Benutzername .
Für den Dateipfad der google.ics muss man den Pfadsyntax beachten, hier gezeigt ist ein Beispielpfad um die Datei in der Dropbox zu lagern. Sofern man keinen speziellen Speicherort für diese Datei auswählen möchte kann man dies ruhig auf den Standardeinstellungen belassen, die .ics wird dann im GCALDaemon Programmordner abgelegt.
Zu der Google Calendar Private iCAL File URL kommen wir im nächsten Schritt.

Ändern der gcal-daemon.conf

Die URL der ICAL Datei lässt sich in den Kalendereinstellungen bei Google Calendar finden, einfach Rechtsklick und kopieren auf den grünen ICAL Button (wichtig: Den Link bei Privatadresse kopieren, NICHT bei Kalenderadresse!).
Diese URL dann wie oben gezeigt kürzen und an entsprechender Stelle in die gcal-daemon.conf einfügen.

Kopieren des ICAL Links

Anschließend sicherstellen das die gcal-daemon.conf gespeichert wurde. Nun sollte man einen ersten Abruf des Kalenders durchführen, dies geht über das Startmenü durch Aufruf von "Sync now!" oder im GCALDaemon Programmordner  bin\sync-now.bat
Wenn alles geklappt hat sollte sich nun am in der .conf angegebenen Dateipfad die google.ics befinden. Diese lässt sich nun in Rainlendar importieren über den Button "Add". Danach sollte es in etwa so aussehen:

Importieren in Rainlendar

Wichtig ist dabei das ihr "Monitor changes" auf yes stellt, sonst erkennt Rainlendar nicht "Live" das neue Einträge hinzugekommen sind.

Weiterhin sollte der GCALDaemon als Dienst installiert werden, dies könnt ihr über das Startmenü mit GCALDaemon\Service\Install  sowie anschließend mit Start durchführen, oder im GCALDaemon Programmordner mit bin\service-install.bat sowie bin\service-start.bat

Mit diesen Einstellungen und einer Dateiablage in Dropbox sollte sogar ein weitestgehender Liveupdate zwischen mehreren "Rainlendarn" möglich sein, ohne die Synchronisierung über Google Calendar abwarten zu müssen. Um die Funktion der Tasks getrennt zu halten kann auch wie im Screenshot oben zu sehen ein zweiter Kalender angelegt werden der nur die Tasks enthält, welcher dann bei Bedarf und Kompatibilität importiert werden kann.

1Jan/10

Frohes Neues!

Euch allen ein frohes neues Jahr! Auf dass 2010 etwas vielversprechender werden möge als das vorherige Jahr.

Wobei sich die nächste Zeit nicht unproblematisch gestalten wird, im Februar stehen die Modulprüfungen an und das Pendeln zur Uni ist in der Winterphase auch kein Zuckerschlecken mit einem etwas älteren Auto...
Alles Dinge die ich hoffe in den nächsten Monaten abhaken und/oder ändern zu können.

31Dez/09

Schlusslicht 2009

Das Jahr geht mal wieder zur Neige und das nutze ich ganz ungeniert als Vorwand hier was zu schreiben.

Viel ist nämlich 2009 auf diesem Blog nicht geschehen was wohl zum größten Teil an fehlender Motivation liegt.
Diverse Ansätze fristen ein unbestimmtes Dasein als Entwürfe in der Datenbank.

So ganz allgemein war 2009 aber eingentlich gar nicht so schlecht, ich habe das Abitur abgeschlossen, mit dem Informatikstudium in Oldenburg begonnen und bisher gehts da auch ganz gut voran.

Die große Rabattphase bei STEAM habe ich unter anderem dazu genutzt einige Indie-Games mittels Kauf zu unterstützen, davon sind einige durchaus empfehlenswert.
Welches mir vom Stil her besonders gefällt ist Braid, zu dem ich wohl noch einmal seperat etwas schreiben werde.

Von dem was ich bisher getestet habe sind Obulis und Osmos auch recht nett, Obulis lässt sich gut im Bereich der Rätsel und Puzzlespiele einordnen, bei Osmos kann ich mich nicht so recht für eine Kategorie entscheiden.

14Sep/09

I failed…. HARD!

Ist ja mal wieder alles klasse gelaufen. Nachdem die VM auf der der Blog damals lief plötzlich nahezu alle Kommunikation mit der Außenwelt verweigerte und seit dem als Systembackup-File ein isoliertes Dasein fristet hatte ich ewig keine Lust mehr Worpress neu aufzusetzen. Denn ich hatte schlauerweise kein Datenbankbackup ausserhalb der VM deponiert. Die logische Konsequenz: Alles futsch, Texte und Bilder. Von den Bildern habe ich zwar noch einige wiedergefunden, aber das hilft auch nicht viel. Seit dem sind einige gefrustete Monate ins Land gegangen. Zu lang wie ich gerade feststellen durfte....

Denn als ich feststellte das Technorati.com noch meine alten Artikeltexte gecached hatte habe ich mir vorgenommen WordPress doch wieder zu installieren, die Rettung schien nahe. Doch das beste kommt noch:

WordPress gerade am hochladen gehe ich auf Technorati um meine Einträge zu copypasten. War ja alles noch da abgesehen von der Formatierung. Also munter meine Domain ins Suchfeld eingetippt, gefunden, schon einen meiner Artikel als Preview gesehen und klicke auf meinen Blognamen um die Übersicht zu erhalten...

Keine Ahnung was genau ich alles dadurch getriggert habe, aber es wurde versucht ein neuer Snapshot der Seite zu erstellen. WordPress lebte aber ja noch nicht wieder,  konnte ergo nix werden, wurde auch nix. Das hatte aber unansehnliche Konsequenzen, Technorati bekam den 403/404 und hat meine "offensichtliche" Datenbankleiche von Cache geleert.

TADAAAA! Also final alles wech. Technorati warf mir einen Rettungsring zu und bewarf mich dann mit Dartpfeilen. Hat gut getroffen, muss ich schon sagen. Ich könnt kotzen!

Update: Konnte ein ganz paar Posts aus den gespeicherten Entwürfen auf meinem PC und Laptop reanimieren. Der Bearbeitungsstatus ist mir aber nicht mehr ersichtlich, das Veröffentlichungsdatum ist auch jeweils grob geschätzt.
Mich ärgerts um die längeren Artikel, grrrrr...

2. Update: Seriously, what the f****...
Kaum habe ich 2 der Posts wieder zum Leben erweckt und pinge damit Technorati, schon erinnert sich dieses wieder an die alten Beiträge. Leider nicht vollständig, von den längeren sind nur die ersten paar Zeilen erhalten geblieben. Naja, wenigstens hab ich jetzt jeweils das korrekte Datum.

9Apr/09

Neue Tasten braucht das Land … oder zumindest ich

Nach vielen Jahren Einsatzzeit und mehreren Millionen Tastenanschlägen ( 4,732,648 davon registriert, aber als ich mit WhatPulse angefangen hatte war sie schon eine Weile in Betrieb) habe ich nun meine alte Tastatur in den vorläufigen Ruhestand versetzt.

Die neue im Revier: eine G15 refresh von Logitech, an die ich mich derzeit noch gewöhnen muss. Die Tastenfläche ist nämlich ein gutes stück kleiner als bei meiner alten Tastatur und die Tasten bieten einen viel geringeren Druckwiderstand. Aber wie gesagt, das ist wohl nur eine Frage der Gewöhnung.
Für den eingebauten Bildschirm habe ich noch keine wirklich nützliche Verwendung gefunden, daher habe ich die Beleuchtung meist deaktiviert, aber für ein Foto mache ich sie doch gern wieder an:

Im gleichen Rutsch habe ich auch mein Mousepad ausgetauscht, meinen Schreibtisch füllt jetzt ein Mantis Speed von Razer. Auch wenn ich von Razer’s Mäusen nicht allzu überzeugt bin ist dieses Pad doch recht gut, aber das hatte ich ja schon vorher bei Matthias testen können.

Damit habe ich fast eine Rundumerneuerung meiner Eingabegeräte vorgenommen, lediglich meine MX518, ebenfalls von Logitech, leistet mir weiterhin treue Dienste. Für ihren Preis ist die Maus wirklich empfehlenswert. Für die G15 habe ich mir ein neues WhatPulse Unterprofil angelegt um ihren Leidensweg diesmal vollständig zu dokumentieren. Ich werde auch versuchen die Statistik der einzelnen Tasten zu retten, da diese leider öfters ohne Vorwarnung vom WhatPulse Client zurückgesetzt wird habe ich keine brauchbare Statistik für meine alte Tastatur.

7Mrz/09

Ein Jahr Bitmon.de & CeBIT vor der Tür

Nun ist es doch tatsächlich schon ein Jahr her, dass ich diesen Blog gestartet habe.
Auch wenn ich bei weitem nicht so viel damit getan habe wie ich es geplant hatte, so habe ich dennoch einige praktische Erfahrung hinzugewonnen.

Der erste größere Beitrag war damals der Bericht von der CeBIT 2008, und nun steht die nächste vor der Tür.
Am Samstag werde auch ich wieder hingehen, diesmal kommt auch Xan mit um die Wunderwerke der Technik zu bestaunen.

Besonders interessant fand ich letztes mal die ersten 3D Displays und da diese nun marktreif sind bin ich gespannt wie gut die neuesten Modelle sind, da die ersten doch sehr an eine Wackebildoptik erinnerten. Das funktioniert zwar auch ganz gut, stört aber die Sehempfindung, auch wenn man sich voraussichtlich daran gewöhnen könnte.

Eine andere Methode die es damals zu sehen gab war eine infrarotgesteuerte Shutterbrille:
Vor jedem Auge befindet sich eine Flüssigkristallschicht, die durch Anlegen einer Spannung kein Licht mehr durchlässt. Indem nun die Frames für das linke und rechte Auge alterierend ausgestrahlt werden und der Brille per Infrarotsignal mitgeteilt wird für welches Auge das Bild bestimmt ist, stellt sich der aus 3D Kinos gewohnte Effekt ein. Diese Betrachtungsmöglichkeit empfand ich als viel angenehmer, ein weiterer Vorteil ist, dass zur Ausstrahlung konventionelle Beamer oder Monitore verwendet werden könnten.
Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass die Bildwiederholfrequenz ausreichend ist, da ja pro Auge nur die halbe Framerate übermittelt wird. Gerade deshalb stehen heute die 200 Hz Displays in Diskussion für diese Methode.

Wie es in Zukunft weitergehen wird ist noch unsicher, eventuell werde ich den Server wechseln da derweil vermehrt Probleme mit diesem auftreten, deren Ursache ich nicht ausmachen kann. Alles in allem bin ich jedoch optimistisch, solange der Lernstress nicht überhand nimmt werde ich vor meinem Abitur noch den ein oder anderen Beitrag schreiben. Die Osterferien stehen ja auch bald an und markieren auch das Ende meiner Unterrichtszeit.

Weiterhin werde ich mich in nächster Zeit nach geeigneten Studienplätzen für ein Informatik- oder Wirtschaftsinformatikstudium und habe für eure Vorschläge und Tipps ein offenes Ohr ;-) .

28Feb/09

Jeder mag ein gutes Buch…

Doch ein echtes Notebook war schon lange eins meiner Vorhaben.

Nun ist es auch soweit, ich bin nun stolzer Besitzer eines Lenovo ThinkPads!
Um genauer zu sein: es ist ein SL500 J6FGE.

Nachdem ich zunächst eine Weile mit den Netbooks geliebäugelt hatte (seit der CeBIT 2008) habe ich mich dann doch dagegen entschieden.
Der Grund? Ein 15,4” Notebook bietet ebenfalls hohe Mobilität (wenngleich um einiges weniger als ein Netbook), bietet aber ein erheblich besseres Preis/Leistungsverhältnis.

Mittlerweile habe ich das Notebook schon einige Wochen in Betrieb und habe mir ein eingehenderes Bild verschafft.
Die Leistung des Notebooks ist für Office-Anwendungen und Multimediabetrieb mehr als ausreichend, für ältere Spiele reicht es auch aus (hier hapert es natürlich an dem Intel-Grafikchip). Aber das sehe ich nicht als besonderen Kritikpunkt an, ich habe das Notebook schließlich nicht zum Spielen…
Etwas enttäuscht hat mich das Display, es bietet zwar mit 1280x800 Bildpunkten eine ausreichende Auflösung, die Farbwerte und vertikalen Blickwinkel sind aber nicht allzu überzeugend.

Was mich etwas sehr stört ist die Firmware des SL500, hier wurde nämlich die IdeaPad Firmware verwendet wodurch das Notebook unter Linux nicht als "echtes Thinkpad" erkannt wird. Mit der üblichen out-of-the-box Linuxfunktionalität der Thinkpad ist dadurch nicht zu rechnen, wobei man fairerweise sagen muss, dass das meiste doch auf Anhieb klappt.

15Jan/09

[Test] Enermax JAZZ EB307ES-B

Ich habe meine alte externe Festplatte reklamiert und mir stattdessen vorgenommen, aus einem Gehäuse für externe Festplatten und einer internen HDD selbst etwas zusammenzustellen.

Meine Wahl fiel nach einigen Vergleichen auf das JAZZ-Gehäuse von Enermax, da dieses in meiner gewählten Ausführung sowohl USB 2.0 als auch eSATA bietet. Vor allem letzteres war Hauptkriterium für den Kauf, da mir die Übertragungsraten über USB zu langsam waren. Ganz nebenbei gibt das Gehäuse auch optisch einiges her.

Der Preis mag zwar etwas über dem von anderen einschlägigen Gehäusen liegen, aber dieser Aufpreis spiegelt sich vor allem in der Verarbeitungsqualität wieder:

  • Das Gehäuse ist nahezu vollständig aus Aluminium gefertigt
  • Eine Festplatte lässt sich mit wenigen Handgriffen (de-)montieren und das völlig ohne Schrauben
  • Der Lack ist deckend und stabil

An der Vorderseite hat das Gehäuse eine blaue LED als Power-Indikator sowie eine violette LED, die bei Festplattenaktivität aufleuchtet.

Desweiteren bietet das Gehäuse zwei Möglichkeiten zur Aufstellung, einerseits hochkant in einem mitgelieferten Gestell, andererseits flach, wobei es sich empfiehlt die beigelegten Gummifüße zu montieren.
Mir persönlich jedoch kam es so vor als hätte das Laufwerk in der flachen Aufstellung eine bessere Laufruhe als in der Hochkantvariante.

Damit wären wir auch schon bei dem recht großzügigen Lieferumfang des Gehäuses. Bei mir enthielt die Verpackung:

  • Das Gehäuse
  • Ein 100-240V Netzgerät zur Spannungsversorgung
  • Eine Montage- und Installationsanleitung (Englisch)
  • Die Aufstellhalterung aus Kunststoff
  • Ein USB-Kabel
  • Ein eSATA-Kabel
  • Ein Blendenslot-Adapter von S-ATA auf eSATA
  • Ein Satz einseitig selbstklebende Gummifüße für das Gehäuse

 

Als verbaute Festplatte habe ich die Samsung Spinpoint F1 HD103UJ mit 1 TB Speicher gewählt, da ich mit dieser Platte bereits gute Erfahrungen gemacht habe.

Mit dieser Konfiguration erreiche ich in etwa folgende Lese- und Schreibgeschwindigkeiten:

  • USB 2.0:  etwas über 20 MB/s
  • eSATA: zwischen 60 und 90 MB/s (je nach Datenposition)

Dank der vielen Luftdurchlässe und der Vollmetallbauweise wird das Gehäuse auch nach mehreren Stunden eSATA Betrieb kaum mehr als Handwarm. Ich werde bald noch ein paar Fotos mit einer Wärmebildkamera nachliefern.

Soweit zum Positiven. Kritikpunkte gibt es selbstverständlich auch, allerdings sind diese nicht allzu gravierend:

  • Der "Lock"-Schalter zum Verriegeln des Gehäuses klappert leicht während des Gehäusetransports. Im normalen Betrieb verhält es sich aber ruhig.
  • Die blaue LED leuchtet durchgehend, solange das Gehäuse mit Strom versorgt wird. Daher muss man es immer vom Strom trennen bzw. am Kippschalter auf der Rückseite des Gehäuses deaktivieren. Nett wäre es, wenn sich die LED bei abgeschalteter Festplatte auch abschalten würde.

 

Mein bisheriges Fazit:

Ich bin mit dem Gehäuse rundum zufrieden, mal abgesehen von einigen Kleinigkeiten. Der von mir erwartete Geschwindigkeitszuwachs von USB auf eSATA wurde voll erfüllt, es ist stabil, bisher sehr zuverlässig und sieht dabei auch noch gut aus.

 

Was noch kommt:

  • Bilder! Ich hatte bisher noch keine Zeit welche zu machen und möchte auch ungern Fremdbilder verwenden, daher bitte ich noch um etwas Geduld. Als kleines Schmankerl wird es aber auch Wärmebildfotografien dazu geben.
  • Ein Rückblick nach 2-3 Monaten Betrieb, vielleicht fällt mir in der Zwischenzeit ja noch etwas ein.
20Sep/08

Going for a WordPress

Ich habe mich nun vorerst für WordPress entschieden, da es meine momentanen Ansprüchen für meine Website ausreichend erfüllt. Vorerst wird es wohl bei diesem Blog bleiben, bis ich wieder Zeit finde mich intensiver mit meiner Website zu beschäftigen. Für WordPress spricht auf jeden Fall, dass es ein gutes Stück bedienfreundlicher ist. Die aus Drupal importierten Artikel sind entsprechend betitelt und weitestgehend vollständig. Also auf ein neues!

15Apr/08

[Archiv/Drupal] Angriff auf Webseiten aller Art

Viele Webseiten wurden in letzter Zeit “unerwünscht erweitert”. Die betroffenen Websites enthalten 1×1 Pixel große Iframes, die alle eine Datei der Domain cdpuvbhfzz.com aufrufen. Die eingebundene php-Datei hat den Pfad cdpuvbhfzz.com/dl/adv598.php (NICHT BESUCHEN!). ALLE .html und .php Dateien der betroffenen Server wurden um diesen Frame erweitert, ein Entfernen dieser Frames zeigt angeblich keine Wirkung, da sie wieder erneuert werden. Die Wurzel des Übels ist einigen Quellen zufolge eine Datei auf dem Webserver mit dem Namen 142739_298w3 mit den Dateiendungen .jpg .zip oder .php.

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